Freiheit und Komfort – Urlaub im Camper

Freiheit und Komfort – Urlaub im Camper

Gleich ein Wohnmobil kaufen oder erstmal einen Camper mieten? Vor dieser Frage stehen viele Urlaubswillige, die nichts mit dem Pauschaltourismus inklusive Hotelburgen und All inclusive anfangen können, andererseits aber auch nicht den feststehenden Wohnwagen auf dem immer gleichen Campingplatz wünschen. Für sie lautet die Alternative Wohnmobil. Also Urlaub in unabhängig und individuell – aber dennoch komfortabel.

Wer glaubt, der alte Campingbus oder Bulli habe ausgedient, irrt: Erstens gibt es genügend Nostalgiker, die immer noch auf diese Klassiker schwören. Und zweitens haben ja längst die zweite, dritte und vierte Generation der Camper Einzug erhalten, die in punkto Komfort ganz neue Maßstäbe setzen, so dass es auf dem individuellen Road Trip nicht zu Mangelerscheinungen kommt. Der Campingbus heute bietet Freiheit und Komfort: Einfach schnell mal die sieben Sachen zusammenpacken und spontan an die Ostsee oder zu einer Städtereise aufbrechen, und dabei sowohl angenehm und komfortabel fahren als auch des Nachts ruhen. Nebenbei kommt der Fahrgenuss bei den heutigen Campern natürlich nicht zu kurz; sie sind wesentlich leichter zu fahren als die größeren Reisemobile und auch für den „normalen Betrieb“ fernab von Reisetätigkeiten ohne weiteres einzusetzen, quasi als Auto-Ersatz. Wer in Freizeit und Urlaub mobil, schnell und ungebunden sein möchte und dennoch ein gewisses Maß an Komfort schätzt, ist mit einem Campingbus gut bedient – ohne gleich in die teuren Preisklassen von Alkoven oder (Teil-) Integrierten investieren zu müssen. Sehr beliebt in dieser Fahrzeugklasse sind die Modelle VW T6 California und MB Marco Polo, die hier etwas näher vorgestellt werden.

VW T6 California

VW selbst bezeichnet sein beliebtes Reisemobil T6 California als “Hotel California” – und das nicht ganz zu unrecht. Dieses mobile Hotel kann mit vier Personen inklusive Schlafplätze genutzt werden. Wenn es nur um Sitzplätze geht, kann der T6 California sogar zum Siebensitzer aufgerüstet werden: eine 3er-Sitzbank plus zwei optionale Einzelsitze sowie Fahrer- und Beifahrersitz. Das Aufstelldach ist innerhalb weniger Handgriffe ausgeklappt, bei den Varianten Coast und Ocean funktioniert das Ganze sogar elektrohydraulisch. Auch unterm Dach müssen die Camper-Schlafgäste nicht auf Komfort verzichten; selbst in luftiger Höhe sind die Schlafplätze mit Lattenrost versehen. Einen erholsamen Schlaf bescheren zudem Magnetgardinen und Rollos, die blickdicht abschließen.
Für kulinarische Genüsse sind in den Modellen Coast und Ocean serienmäßig eine Koch-Spül-Kombination mit Gaskocher und Kühlbox sowie flexibler Arbeitsplatte vorhanden.
Gepäck und anderes Equipment lässt sich im Kleiderschrank und Dachstaukasten bestens verstauen, und die serienmäßigen Campingmöbel sind auch intelligent untergebracht: Der Campingtisch verschwindet in der Schiebetürverkleidung, wenn er nicht genutzt wird, und die zwei Campingstühle sind in der Heckklappenverkleidung versteckt. Für Campingplatz-Freunde empfiehlt es sich, den California mit Außenanschlüssen für eine Außendusche sowie die Stromversorgung zu wählen.

MB Marco Polo

Der Marco Polo von Mercedes bietet bis zu vier Personen Platz. Er hat ausklappbare Sitze, die zu einer Schlaffläche für zwei Personen umfunktioniert werden können, und das Faltdach ist schnell und einfach aufzustellen für zwei zusätzliche Schlafplätze. Für angenehme Nachtruhe sorgen Color-Verglasung und Rollos, und auch in kühleren Nächten ist im Camper optional über eine Zusatzheizung für die Insassen gesorgt – allerdings sollte man beachten, dass der Marco Polo für echten Winterurlaub nicht das geeignete Reisemobil ist. Wer beim Marco Polo die Küchenausstattung mit Kühlschrank, Spüle, Gaskocher und integriertem Tisch wählt, kann auch im Traumurlaub die perfekten Gerichte vor ansprechende Kulisse zaubern. Fahrer- und Beifahrersitz sind drehbar, so dass auch bei schlechterem Wetter im Innenraum des Fahrzeugs behaglich zu viert zusammengesessen werden kann. Zahlreiche Ablagen und Staunetze sorgen dafür, dass Kleidung und anderes Gepäck den Wohngenuss nicht schmälert. Wert legt man bei Mercedes auch auf die Innenbeleuchtung des Campers: beleuchtete Trittstufen und Haltegriffe, Fußraumbeleuchtung, Lichtleitern im Dach, LED-Leseleuchten etc. sorgen nicht nur für schlicht benötigtes Licht sondern auch für eine gemütliche Atmosphäre in dunklen Abendstunden. Das Interieur kann gegen Aufpreis entsprechend des eigenen Geldbeutels nach den eigenen Vorstellungen hochwertig veredelt werden, zum Beispiel mit Zierelementen, Leder, Markisen oder Campingstühlen und -tisch.

Camper mieten - Paar schaut aus Wohnmobil

Erstmal einen Camper mieten – oder gleich kaufen? © istock/Halfpoint

Alternative Camper mieten

Wer nicht sicher ist, ob der Kauf eines Campingbusses sich für ihn lohnt (selbst als Gebrauchtwagen-Ankauf ist ein Reisebus in der Regel kein Schnäppchen ), oder erst einmal einen ausgiebigen Urlaubstest durchführen möchte, um herauszufinden, welches Modell das richtige für ihn ist, sollte die Probe aufs Exempel machen und einen Camper mieten. Bei der Autovermietung STARCAR gibt es den VW T6 California oder den Mercedes Marco Polo beispielsweise zum Wochentarif von 730 Euro inklusive aller gefahrenen Kilometer zu mieten – eine im wahrsten Sinne des Wortes günstige Gelegenheit, einen unvergesslichen Urlaub zu verbringen und gleichzeitig seinen Mietwagen auf Herz und Nieren und die Tauglichkeit ob der eigenen Bedürfnisse zu testen. Dazu ist übrigens kein aufwendiger Besuch beim Vermieter nötig, einen Camper kann man online ganz bequem innerhalb weniger Minuten buchen.

Größer, besser, weiter

Campingbusse sind die kleinsten Modelle in der Fahrzeugklasse der Wohnmobile. Sie sind geeignet für spontane Kurztrips in den warmen Monaten für Pärchen oder die kleine Familie. Doch eins ist klar: Je mehr Personen länger beengt zusammen leben, desto mehr brauchen sie vor allem eins: Raum. Daher kann der Camper den eigenen Bedürfnissen gegebenenfalls irgendwann buchstäblich zu eng werden. Wer dann Vergrößerungsbedarf hat, sollte sich bei den größeren Wohnmobilen umschauen, als da wären:

  • Teilintegrierte: die Variante “Kastenwagen in schön”, sie bieten ein vernünftiges Raumangebot und guten Komfort zum vernünftigen Preis. Die Mittelklasse unter den Wohnmobilen kann mit einer großen Sortimentsbreite aufwarten.
  • Alkoven: die Familien-Klassiker, da die Modelle sehr viel Stauraum bieten und als wahre Raumwunder gelten. In vielen Alkoven ist ein Reisen mit bis zu sechs oder sieben Personen ohne weiteres möglich. Besonders beliebt bei Kindern sind natürlich die Schlafplätze oberhalb der Fahrerkabine.
  • Vollintegrierte: die luxuriösen Wohnmobile unter den Campern, die so gut wie jeden Komfort bedienen – Stichwort “Glamping”. Wohnen ist in ihnen auch in den Wintermonaten möglich. Wichtig für den Führerschein und die Straßenverkehrsordnung: Ab einem Gewicht von 3,5 Tonnen ist der Vollintegrierte ein LKW!
Mehr

Pflastersteine richtig verlegen – Der Weg zur schönen Auffahrt

Pflastersteine richtig  verlegen – Der Weg zur schönen Auffahrt

Der erste Eindruck zählt. Die Hofeinfahrt ist das Aushängeschild eines jeden Hauses. Eine sorgsam gepflasterte Einfahrt wertet jedes Grundstück optisch auf. Damit also nicht nur Ihr Auto glänzt, sondern auch Ihre Einfahrt, geben wir Ihnen hilfreiche Tipps für die Auswahl und das Verlegen von Pflastersteinen.

Mehr

Tanken: Diesel, Benzin, Gas & Co.

Tanken: Diesel, Benzin, Gas & Co.

Zu den meist genutzten Treibstoffen in Deutschland gehört Benzin, da dieser für fast alle Fahrzeuge gebraucht wird. Natürlich ist dies nicht die einzige Möglichkeit sein Fahrzeug zu betanken. Mittlerweile gibt es viele Varianten von Treibstoff. Dazu gehören Diesel, Gas, Strom und Wasserstoff. Diese unterscheiden sich aber nicht nur in ihrer Beschaffenheit und jeweiligen Auswirkungen auf die Umwelt, sondern auch die Kraftstoffpreise und -märkte haben eine enorme Entwicklung in Deutschland durchlebt.

Mehr

Starthilfe geben – so funktioniert´s

Starthilfe geben – so funktioniert´s

Besonders im Winter kann es bei älteren Fahrzeugen oder auch Fahrzeugen mit einer älteren Batterie immer wieder vorkommen, dass das Auto nicht anspringt. Hier hört man beim Starten des Motors nur noch ein leises Klacken, aber sonst tut sich nicht viel. In dieser Situation hilft nach mehrmaligem Fehlstart oftmals die Starthilfe. Was man beachten sollte und weshalb es zum Fehlstart kommen kann, findet man hier.

Mehr

BMW i3 – mit voller Batterie in die Zukunft

BMW i3 – mit voller Batterie in die Zukunft

Die Akzeptanz von Elektroautos hält sich in Deutschland nach wie vor in Grenzen. Hingegen haben fast alle großen Automobilhersteller das Potenzial der Elektromobilität erkannt und bringen immer mehr elektrisch betriebene Fahrzeuge auf den Markt. Nun möchten sich auch die bayrischen Autobauer mit dem BMW i3 im Premium-Segment etablieren. Damit tritt der BMW i3 in direkte Konkurrenz mit dem Opel Ampera, Renault Zoe und Peugeot Ion. Dabei soll der erste elektrische BMW Maßstäbe setzen und den Elektroautomarkt revolutionieren.

Mehr

Bau der Garage: Bauunternehmen Tipps

Bau der Garage: Bauunternehmen Tipps

Wer träumt nicht davon, sein Fahrzeug nicht länger Wind und Wetter auszusetzen und dabei sogar noch Geld zu sparen? Der einfachste Weg zur eigenen Garage, führt über ein Bauunternehmen. Aber bis zu diesem Punkt ist eine Menge Planung erforderlich – vom Material, über die Stromversorgung, bis hin zu Türen und Konstruktionsart.

Mehr