Starthilfe geben – so funktioniert´s

Starthilfe geben – so funktioniert´s

Besonders im Winter kann es bei älteren Fahrzeugen oder auch Fahrzeugen mit einer älteren Batterie immer wieder vorkommen, dass das Auto nicht anspringt. Hier hört man beim Starten des Motors nur noch ein leises Klacken, aber sonst tut sich nicht viel. In dieser Situation hilft nach mehrmaligem Fehlstart oftmals die Starthilfe. Was man beachten sollte und weshalb es zum Fehlstart kommen kann, findet man hier.

Starthilfe geben – Was ist zu beachten?

Um Starthilfe zu geben benötigt man in der Regel nur:

  • externe Energiequelle
  • Starterkabel

Springt ein herkömmliches Auto, also kein mit Ökostrom betriebenes E-Auto, bei schlechte Witterung nicht an, kann dieses durch Starthilfe wieder in Gang kommen. Mit Hilfe eines Starthilfekabels wird eine Überbrückung zwischen externer Energiequelle und dem zu startenden Fahrzeug hergestellt.

Anleitung

Verbindung

Starthilfe geben

Meistens befindet sich die Batterie für die Starthilfe im Motorraum (c) Ich-und-Du / pixelio.de

Möchte man Starthilfe geben benötigt man zu erst ein Starthilfekabel. Dieses Kabel hat zwei isolierte Leitungen, die auf beiden Seiten in einer Polzange enden. Die Leitungen des Kabels sind farbig, wobei der Pluspol meistens rot und der Minuspol schwarz gekennzeichnet ist. Weiterhin benötigt man eine externe Energiequelle, die meistens ein anderes Auto darstellt. Um nun eine Überbrückung von dem einen zum anderen Fahrzeug aufzubauen, stellt man das funktionsfähige und laufende Fahrzeug vor das Auto, welches nicht anspringt. Anschließend verbindet man die roten Leitungen des Starthilfekabels zunächst an dem Pluspol des Spenderfahrzeuges und dann an dem des Empfängerfahrzeug. Daraufhin wird Minuspol des Starthilfekabels an den Minuspol des Spenderfahrzeugs geklemmt und die letzte Polzange an ein Metallteil(meist Motorblock) des Empfängerautos angeschlossen.

Überbrückung

Nun kann man versuchen das Empfängerfahrzeug zu starten. Hierbei kann es zum Flackern der Lichter des Spenderfahrzeuges kommen.

Trennung

Hat die Überbrückung funktioniert und beide Autos laufen, kann die Starthilfe beendet werden. Hierzu werden zunächst die Minuspole entfernt und anschließend die Pluspole.

Tipp: Im Empfängerfahrzeug alle elektrischen Geräte im Innenraum zunächst ausschalten (Radio, Beleuchtung, Sitzheizung, etc.).

Vorbeugende Maßnahme vor der Starthilfe

Starthilfe für die Batterie

Bevor die Starthilfe nötig wird kann man die Batterie laden (c) GTÜ / pixelio.de

Im Winter ist es sinnvoll die Batterie mit einem Batterieladegerät aufzuladen, um der Entladung durch die kalte Jahreszeit vorzubeugen. Somit ist das Fahrzeug vorerst winterfest und es sollte wegen leerer Batterie nicht zu einem Fehlstart kommen. Weiterhin sollte man einige Male im Jahr die Kabel überprüfen, um frühzeitig Kabelschäden zu entdecken.

Gründe für eine Starthilfe

  • Batterie

  • Im Winter ist es nicht ungewöhnlich, dass durch die kalten Temperaturen die Ladekapazität der Batterie leidet und deswegen sich das Auto nicht starten lässt.

  • Kabel

  • Ein weiterer Grund, weshalb sich ein Auto nicht starten lässt, kann vorliegen, wenn eine Unterbrechung in der Stromversorgung vorliegt. Hier kann beispielsweise ein Kabel gebrochen, durch Marderbiss defekt sein oder es kann ein Massekabel oxidiert sein.

  • Treibstoff

Ist nicht genug Benzin im Tank, kann das Auto ebenfalls nicht anspringen. Eine defekte Kraftstoffpumpe wäre ein weiterer Grund, warum das Auto nicht anspringt. Ein Defekt kann auch in der Kraftstoffeinspritzanlage liegen.

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